JavaScript-Frameworks im Überblick

Mittlerweile stehen jedem Entwickler mehrere JavaScript-Framworks zur Verfügung und sind weit mehr als nur Motor für ein paar nette Effekte. Wer nicht weiß, was ein Framework ist, sollte sich den Beitrag Was sind Frameworks? zu Herzen nehmen und dann hierher zurückkehren.

Die bekanntesten JavaScript-Frameworks

Prototype
Eine der ersten bekannten Frameworks, umfangreich, gut verbreitet (integriert in Ruby on Rails) und mit einer großen Entwicklergemeinde.

script.aculo.us
Im Grunde kein wirkliches Framework sondern eine Erweiterung von Prototype um visuelle Effekte und UI-Funktionen.
Vorteile:

  • Drag-und-Drop-Funktionen
  • umfangreiche visuelle Effekte
  • crossbrowser-kompatibel

Wird von Seiten wie Digg, Apple und Ruby on Rails benutzt.

Mootools
Das Javascript Framework von Mad4Milk integriert die Bibliotheken Moo.FX, Moo.Ajax und Moo.Dom.
Mit dem Framework ist es sehr einfach möglich HTML Code um dynamische Elemente anzureichern.
Vorteile:

  • lightweight
  • bietet eine Packer, damit man nur die Bestandteile herunterlädt, die man wqirklich benötigt
  • einfache Verwendung in bestehenden Projekten
  • kompatibel zu den meisten Browsern

Wird von Seiten wie joomla, cnet und ubuntu verwendet.

mootools is growing …

Also ich hab mich entschieden …

Nachdem ich nun in den letzten Wochen einiges an JS – Frameworks durchprobiert habe, bin ich wieder zu mootools zurückgekommen.

Für Entwickler ist es sehr einfach clientseitig Sachen umzusetzen. Es ist Browserkompatibel und vor allem schnell.

Es gibt mittlerweile viele fertige Klassen, die auf mootools aufbauen, die einem das Leben etwas einfacher machen.

Hier mal eine LinkListe.
Doch für den Anfang ganz hilfreich werden die ’neuen‘ Demos sein.

Also mein Tipp: Überdenkt Eure Entscheidung und supportet mootools!

Greetz tucci

jQuery
Vorteile:

  • sehr schlanker Code
  • CSS3 Unterstützung
  • gute Dokumentation
  • viele Plugins

Oft erwähnt in letzter Zeit, soll die aktuelle Version von jQuery bis zu 800% schneller sein als bisher. Man kann es in komprimierter und ungepackter Form herunterladen und findet es zudem auf Seiten wie SourceForge, BBC und Technorati.

dojo
Vorteile:

  • modular aufgebaut, gute Infrastruktur
  • asynchrone Kommunikation und visuelle Effekte
  • vorgefertigte Widgets, Ereignisse

Neben Oberflächeneffekten besitzt dojo DOM-Hilfsfunktionen, JSON-Kompatibilität, Validierungsfunktionen (beispielsweise für E-Mail-Adressen) sowie bessere JavaScript-Fähigkeiten beim Umgang mit Objekten, Arrays und Strings und erleichtert die Client-Server-Kommunikation.
Dojo ist ein Zusammenschluss mehrerer kleinerer Pakete wie nWidgets und Burstlib. Hauptanliegen von doji ist, die Entwicklung des clientseitigen Teils einer AJAX Applikation zu vereinfachen.

Yahoo! User Interface Library
Vorteile:

  • grosse Entwicklerschaft
  • gute Dokumentation mit Beispielen und Cheat Sheets
  • fertige Widgets, Hilfsklassen und CSS Resourcen
  • viele Erweiterungen

Genau was der Name verspricht: das YUI bietet umfangreiche Hilfen für die Erstellung von Benutzeroberflächen, Autovervollständigung, Kalender, Baum-Menüs sind einige von von diesen fertigen Widgets. Utilities (Hilfsklassen) und CSS-Resourcen gehören ebenfalls dazu. Mehr im Vortrag „Web 2.0 Mit Der Yahoo User Interface Library“ von Stephan Schmidt.
Benutzt von My Yahoo!, iFilm und Podtech.

Google Web Toolkit
Vorteile:

  • Vorteile von Java nutzbar
  • Automatisierung
  • Browser-Kompatibilität
  • Debugging

Für die Ajax-Entwicklung ausgelegt und ähnlich umfangreich wie die YUI Library. Benötigt allerdings eine Java-Entwicklungsumgebung (Zitat: the GWT compiler translates your Java application to browser-compliant JavaScript and HTML) und nicht so leicht verwendbar für Einsteiger.

Noch mehr?

Mehr zu JavaScript-Frameworks gibts bei Ajaxian unter dem Bereich Frameworks, unter Round-up of 50 AJAX Toolkits and Frameworks von Max Kiesler und bei Jaslab in Top 5 javascript frameworks.

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